Wer mit Aktien handeln möchte, benötigt eigentlich nichts weiter als ein Aktiendepot und ein Startkapital, wobei dieses bereits im einstelligen Eurobereich beginnen kann. Um mit dem Aktienhandel zu beginnen, müssen Anleger daher als ersten Schritt den besten Anbieter für ein Aktiendepot finden Leider gibt es nicht „den besten“ Broker, vielmehr muss jeder Kunde nach seinen individuellen Wünschen die dutzenden Anbieter auf dem Markt vergleichen, um den für sich passenden zu ermitteln. Doch woran kann man ein vertrauenswürdiges Aktiendepot erkennen? Vorab gilt, dass die verschiedenen Banken und Direktbanken, die zu den unterschiedlichsten Tarifen und Konditionen Aktiendepots anbieten, alle den EU-Anlegerschutz beachten müssen, sofern sie ihren Sitz in Deutschland und im EU-Ausland haben. Damit ist für die Anleger bereits ein grundlegender Qualitätsstandard gewährleistet.

Unterschiedliche Kosten für die Aktiendepots

In den derzeitig von niedrigen Zinsen geprägten Zeiten müssen Anleger sparen, wo es nur geht. Bei den Kontoführungsgebühren der Aktiendepots können Investoren durch den für ihre Bedürfnisse passenden Vertrag pro Jahr vierstellige Beträge sparen! Ein Test der Stiftung Warentest hat dies unlängst wieder bestätigt. Für Anleger lohnt es sich also durchaus, ihre Verträge regelmäßig zu prüfen und auch einmal einen Wechsel zu einem anderen Depot vorzunehmen, wenn sich dadurch Geld sparen lässt.

Grundsätzlich berechnen sich die Kosten für ein Aktiendepot nach zwei verschiedenen Modellen, wobei je nach Tarif natürlich auch Mischformen möglich sind: Entweder man bezahlt eine monatliche Pauschalgebühr, die dann wie eine „Flatrate“ für Orders ist. Oder aber ein Anleger entscheidet sich, jeden einzelnen Aktienkauf- und Aktienverkauf einzeln zu bezahlen. Somit gilt, je weniger Orders vorgenommen werden, desto eher sollte man sich für ein Kostenberechnungsmodell entscheiden, bei dem jede einzelne Aktion abgerechnet wird.

Wenn es um die Kosten geht, gilt, dass Direktbanken weitaus günstiger für Anleger sind als Filialbanken. Allerdings ist in Direktbanken der persönliche Service natürlich deutlich eingeschränkt. Neulinge im Bereich des Aktienhandels können eine Beratung in ihrer Filialbank in Anspruch nehmen, bevor sie sich für einen Anbieter entscheiden.

Beim Brokervergleich auf Benutzerfreundlichkeit der Depots achten

Wer als Anleger ein Online-Depot verwalten will, sollte sich im Vorfeld über die Benutzerfreundlichkeit des Depots Gedanken machen. Oft kann durch die Installation einer zusätzlichen Tradingsoftware der Bedienkomfort noch verbessert werden bzw. es können einige sinnvolle Tradingsinstrumente durch eine solche Software ergänzt werden. Jedoch sollte auch das Depot an sich genug Funktionen bieten und übersichtlich vom Anwender verwaltete werden können.

Datensicherheit beim Online-Aktienhandel beachten

Denn in der Welt des Aktienhandels kommt es oft auf schnelle Entscheidungen an, und wer dann noch lange überlegen muss, auf welche Weise er nun eine Order platziert, dem könnten gute Investitionen entgehen. Zudem sollte die Bedienung der Depots sicher sein, so dass das Kapital und persönliche sensible Daten vor Missbrauch und Betrug geschützt sind.

Hier stehen die Kunden von Online-Depots auch selbst in der Pflicht, sollten sie doch die Sicherheit ihres Computers regelmäßig prüfen und beispielsweise durch Updates des Virenscanners und umsichtiges Handeln den Datenmissbrauch selbst verhindern. Ratschläge dazu wird den Anwendern aber auch ein Anbieter für ein Aktiendepots erteilen, um die Sicherheit der Daten seiner Kunden zusätzlich zu sichern.

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