Die besten FinTechs

Dauerhaft niedrige Zinsen, der digitale Wandel, Filialsterben, Corona als wirtschaftliches Risiko: Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister haben es zurzeit nicht leicht. Und dann noch das: FinTechs machen ihnen als die jungen Wilden der Branche Konkurrenz – und graben ihnen vor allem bei der jungen Kundengruppe immer mehr das Wasser ab.

FinTechs besetzen zunehmend Marktanteile

Die Corona-Pandemie hat dem digitalen Strukturwandel im Finanzsektor weiteren Schub verliehen. Das setzt die alteingesessenen Kredithäuser und Versicherungen weiter unter Druck, die bereits vor der Krise mit Niedrigzinsen und den hohen Kosten der Digitalisierung zu kämpfen hatten.

Zusätzlich müssen die Commerzbank, die Deutsche Bank und Co. schon seit Jahren mit Hochdruck innovative Geschäftsmodelle entwickeln, um mit den neuen Playern im Markt wie Apple, Google oder PayPal mithalten zu können. Sie alle wollen ein Stück vom Kerngeschäft der Banken abhaben und faszinieren mit ihren Angeboten gerade die jungen Menschen auf dem Privatkundenmarkt.

Ganz vorn dabei sind FinTechs: Startup-Unternehmen wie N26 oder Clark Germany sind für die Generation Smartphone gemacht und starten dabei frisch und ohne Altlasten in einen sich dynamisch verändernden Markt.

State-of-the-Art-Apps für junge Kunden

Nach ersten Kinderkrankheiten haben viele dieser Startups mit ihren fast ausschließlich digitalen Angeboten Fuß gefasst und wollen nun die zweite Stufe ihrer Marktexpansion starten.

Ein gutes Beispiel hierfür ist Klarna. Der schwedische Anbieter fing im Jahr 2005 zunächst als reiner Zahlungsabwickler an, hat sich aber inzwischen zu einer der weltweit führenden Shopping-Plattformen mit lizenzierter Bank und einem Wert von 46 Milliarden Euro entwickelt. In Deutschland bietet Klarna unter anderem neben einer Kreditkarte ein eigenes Girokonto an und fungiert gleichzeitig als Dienstleister für Onlinehändler.

In dieser Konstellation nehmen Unternehmen wie Klarna die Schnittstelle zum Kunden ein, die früher die Banken innehatten. Den Kreditinstituten bleibt so nur noch die Rolle als Lieferant für Finanzprodukte, wie zum Beispiel Kredite.

Ein anderer junger Wilder ist der britische Anbieter Revolut, der alle Bankdienstleistungen übers Smartphone anbietet und so die Bankfiliale als solche überflüssig macht. Revolut zählt mittlerweile 18 Millionen Nutzer und ist 33 Milliarden US-Dollar wert. Über das Geschäft mit Girokonten und dem Aktienhandel hinaus hat die Online-Bank im Herbst 2021 ihr Angebot erweitert: Kunden können mit der Revolut-App nun auch Hotels und Ferienwohnungen buchen.

Digitale Strukturen und Kunden-Apps als Reaktion

Doch bei den Banken, Versicherungen und Finanzvertrieben hat sich mittlerweile ebenfalls einiges getan. Dass es mit der Digitalisierung auf Kundenebene bei den etablierten Playern mittlerweile anders zugeht, zeigt der Finanzdienstleister Swiss Life Select. Das Unternehmen stattet seine Finanzberaterinnen und Berater bereits mit einer digitalen Infrastruktur aus, die sie sowohl beim Beratungstermin vor Ort als auch per Videoberatung unterstützt – in Zeiten der Corona-Pandemie eine wichtige Option im Beratungsgeschäft.

Bei den Software- und Hardware-Tools der Swiss Life Select-Berater sind ein Tablet sowie das E-Signature-Verfahren obligatorisch, ein professioneller IT-Support sowie regionale Schulungen stehen im Hintergrund bereit.

Darüber hinaus stellt Swiss Life Select seinen Kundinnen und Kunden auf Wunsch die Finanz-App my SwissLifeSelect zur Verfügung. Mit dieser kostenlosen Applikation lassen sich Versicherungsverträge digital archivieren und Transaktionen verwalten. Dabei kooperiert das Finanzdienstleistungsunternehmen mit mehr als 3.000 Kreditinstituten und garantiert einen größtmöglichen Datenschutz.

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