Die besten Finanzdienstleister stocken digital auf - Die besten24

Unsere Welt wird immer digitaler und die Folgen sind deutlich spürbar. Vieles was früher analog oder persönlich erledigt werden musste, wird heutzutage unkompliziert auf digitalem Wege durchgeführt.

Die Beispiele dafür sind schier unendlich. Banking war noch vor einigen Jahren eine Angelegenheit, bei der man an einem Gang zur nächsten Filiale nicht vorbeikam. Im Jahr 2020 haben ganze 65% der Nutzer das Internet für ihre Bankgeschäfte genutzt. Kontoauszüge oder Überweisungen gehen per App oder im Browser leicht von der Hand und die Zeitersparnis ist enorm. Der Vermutung, dass sich die Entwicklung drastisch nach oben bewegen sollte, etwas widersprechend, sind die Zahlen im letzten Jahr auf 50% gefallen. Das könnte an der generellen digitalen Infrastruktur hierzulande liegen, betrachtet man den europäischen Vergleich. Hier führt Norwegen mit stolzen 93% das Ranking an.

Viele andere Bereiche, wie unter anderem das Gesundheitswesen, ziehen langsam nach und Arztgespräche werden vermehrt per Videochat durchgeführt, was den Patienten deutlich mehr Flexibilität ermöglicht. Ein Aspekt, der relativ früh durch digitale Methoden profitierte, waren Zahlungsdienstleistungen. Seit einigen Jahren hat sich beispielsweise PayPal als Marktführer etabliert, was Online-Transaktionen betrifft. Ob das Bezahlen eines Einkaufs oder das einfache Versenden von Geld an Freunde und Familie – das US-amerikanische Unternehmen gehört zu den beliebtesten Methoden.

Doch inzwischen spielen sich etliche Dinge nicht nur rein in der digitalen Umgebung ab, auch die technologischen Fortschritte werden bedeutender, was sich auch an den ändernden Ansätzen der Finanzunternehmen zeigt. In einem sich so rasant wandelnden Kontext, müssen neue Lösungen schnell und effizient den Kunden zur Verfügung gestellt werden, andernfalls droht man rasch hinter der Konkurrenz abzufallen. Der Sektor der Finanzdienstleistungen befindet sich daher seit den letzten Jahren in einer umfangreichen digitalen Transformation, deren Auswirkungen deutlich spürbar sind.

Bezahlungen im Netz sind Gang und Gäbe und gehören mittlerweile fest zum Alltag der meisten Menschen. Sicherheit und Transparenz sind daher essenziell, sowohl für Kunden und Nutzer als auch für die Anbieter im Internet selbst. Vertrauenswürdige Zahlungsmethoden gehören zu den wichtigsten Auswahlkriterien, wenn es um die Wahl eines Dienstleisters oder eines Shops geht.

Dementsprechend haben sich einige Plattformen etabliert, die speziell auf das Renommee und die Expertise der großen Finanzunternehmen zurückgreifen. Eine Branche in der dies besonders gut zu sehen ist, ist der iGaming-Sektor. In digitalen Spielbanken ist Sicherheit und Geschwindigkeit bei Ein- und Auszahlungen besonders relevant. Daher finden sich auf dem Markt unter anderem Mastercard Casinos, die genau das garantieren. Seit 1966 besteht der Zahlungsdienstleister, mit seinem Hauptsitz in New York und genießt rund um den Globus großes Ansehen.

Payment-Dienstleister und Krypto

Wie Visa oder PayPal sieht sich auch dieser Big Player mit den Entwicklungen der voranschreitenden Digitalisierung konfrontiert – und reagiert. Das vielleicht wichtigste Finanzthema der letzten Jahre waren die Kryptowährungen. Den Aufstieg der digitalen Gelder hätten vor einem Jahrzehnt sicherlich die Wenigsten prophezeien können, dennoch ist das Thema nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Eine Entwicklung, auf die die großen Unternehmen selbstverständlich reagieren müssen.

Mastercard kündigte im vergangenen Jahr zum einen an, Maestro, ihren Debitkartendienst, einzustellen, zum anderen sollten Kryptowährungen in das Finanzsystem integriert werden. Dabei ging es vornehmlich um das Bezahlen mit Bitcoin, dem ältesten und wichtigsten Akteur auf dem Krypto-Markt und um eine eigene eWallet, die es Nutzern ermöglicht, Bitcoin zu senden, zu empfangen und schlichtweg sicher zu verwahren.

Grund für den Einstieg war in diesem Fall die Erkenntnis, dass der traditionelle Finanzsektor langsam an Bedeutung verliert, während digitale Ansätze die Zukunft bestimmen. Das Unternehmen betonte allerdings auch, dass es schlichtweg darum ginge den Kunden entsprechende Möglichkeiten aufzuzeigen und nicht darum, ihnen Kryptowährungen aufzudrängen.

Einen ganz ähnlichen Ansatz verfolgte auch Visa, das im Gegensatz zu Mastercard ihren Sitz an der Westküste der USA hat, aber ebenfalls zu den größten Unternehmen im Bereich Zahlungskarten gehört. Auch hier suchte man früh Kooperationen mit Akteuren der Krypto-Szene und eigene eKrypto-Karten werden inzwischen vielfach rund um den Globus genutzt. Sowohl Mastercard als auch Visa schätzen die Geschwindigkeit und Effizienz, die sich hinter Kryptowährungen und der zugrundeliegenden Blockchain verbergen. Visa war es auch, welches am Projekt des digitalen US-Dollars involviert war. Es geht um einen Stablecoin, der die Verknüpfung zwischen Fiat- und digitalen Geld herstellt.

PayPal, als ein ohnehin enorm digitales Unternehmen, geht sogar noch einen Schritt weiter. Auch hier führte man im vergangenen Jahr die Krypto-Optionen ins System ein, die das Bezahlen mit Bitcoin und Co. erlauben. Vorerst nur in den USA und in Großbritannien verfügbar, sollen die Möglichkeiten auch für deutsche Nutzer in diesem Jahr folgen. Auch hierzulande soll der Handel, wie bei anderen Finanzdienstleistern, letztendlich möglich sein. PayPal möchte allerdings zusätzlich einen eigenen Stablecoin einführen, ein Vorhaben, das von Seiten des Unternehmens bereits bestätigt wurde. Konkretere Angaben gibt es dazu noch nicht, es deutet allerdings vieles darauf hin, noch 2022 Realität zu werden.

Fazit

Das Finanzwesen wird digitaler und etliche Aspekte werden für die Dienstleister immer wichtiger. Die neuen Elemente wie Künstliche Intelligenz, Blockchain, Prozessautomatisierung und Cybersicherheit bestimmten das Handeln der Akteure. Es bildet sich ein dynamisches Feld, dass eine große digitale Transformation vor der Brust hat, dass auch in den nächsten Wochen und Monaten spannend bleibt.

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